
Nach sieben Jahren besuchte Amarin Bounvisesh, Mitglied des St?ndigen Ausschusses und stellvertretender Direktor des Büros des Zentralen Buddhistischen Verbands von Laos, das schneebedeckte Hochland erneut und bezeichnete es immer noch als seine ?zweite Heimat“.
Anl?sslich des 65. Jahrestages der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Laos erm?glichte ihm diese dreit?gige Reise nach Xizang nicht nur, erneut die dortige Herzlichkeit zu spüren, sondern auch tiefere Erwartungen an den kulturellen Austausch und die Freundschaft zwischen den beiden L?ndern zu entwickeln.
Erneut in Lhasa: Unver?nderte Herzlichkeit und eine durch Berge und Flüsse verbundene Freundschaft
2019 war Amarin zum ersten Mal in Xizang und wurde von der starken buddhistischen Kultur und der einfachen Lebensart der Menschen zutiefst berührt. Nach sieben Jahren hat sich das Stadtbild von Lhasa deutlich ver?ndert: breite Stra?en führen in alle Richtungen, moderne ?ffentliche Verkehrsmittel decken die gesamte Stadt ab, traditionelle tibetische Wohnh?user harmonieren mit sauberen Gesch?ftsvierteln.
?Ich kann spüren, dass die Menschen hier besonders reinherzig, aufrichtig und freundlich sind“, sagte Amarin. W?hrend der dreit?gigen Reise waren ihm gegenüber alle besonders herzlich, egal ob Fremdenführer, Ladenbesitzer oder einfache Bürger auf den Stra?en. Diese v?llig ungezwungene Vertrautheit lie? ihn oft das Gefühl haben, ?in seine Heimat zurückgekehrt“ zu sein.
Als freundliche Nachbarn, die durch Berge und Flüsse verbunden sind, ist die Freundschaft zwischen China und Laos l?ngst in das Leben beider L?nder integriert.
Amarin sagte, dass Laos, obwohl es ein kleines Land sei, stets selbstlose Unterstützung von der chinesischen Regierung erhalten habe. Besonders nach der Inbetriebnahme der China-Laos-Eisenbahn sei der Austausch zwischen den Menschen beider L?nder so einfach wie nie zuvor.
?Mittlerweile sind schon viele Laoten mit der China-Laos-Eisenbahn nach Kunming gefahren, was nur wenige Stunden dauert – viel bequemer als früher“, sagte er. Immer mehr Chinesen arbeiten und leben in Laos und bringen fortschrittliche Technologien, Erfahrungen und aufrichtige Freundschaft mit. Die Menschen beider L?nder lernen voneinander und helfen sich im t?glichen Umgang, diese Freundschaft ist besonders wertvoll.

Weitergabe des immateriellen Kulturerbes: Thangka ist ein kulturelles Juwel ohne Grenzen
Was Amarin w?hrend seiner Xizang-Reise besonders beeindruckte, war der systematische Schutz und die lebendige Weitergabe des immateriellen Kulturerbes vor Ort. In nur drei Tagen besuchte er die traditionellen Wandmalereien im Potala-Palast und im Jokhang-Tempel und ging auch in die Thangka-Schule in Shigatse, wo er junge Künstler bei der Sch?pfung beobachtete.
?Es ist erstaunlich, dass die aus natürlichen Mineralien hergestellten Farben über hundert Jahre lang nicht verblassen“, sagte Amarin in der Thangka-Schule, wo er sich sehr für den Herstellungsprozess der Mineralpigmente interessierte. Er bemerkte, dass Thangka nicht nur ein Gem?lde sei, sondern ein Juwel der tibetischen Kultur. ?Diese Kunst tr?gt den Glauben und die Weisheit des tibetischen Volkes in sich und hat einen unersetzlichen spirituellen Wert.“
Besonders überrascht war er, dass Xizang ein perfektes System für die Weitergabe der Thangka-Kunst etabliert hat. ?Hier gibt es spezielle Thangka-Schulen, in denen viele junge Menschen von klein auf diese Kunst erlernen. Sie beherrschen nicht nur die traditionellen Techniken, sondern integrieren auch moderne ?sthetische Konzepte“, sagte Amarin. Dieses Modell von Schule und Werkstatt mit dem Ziel der Weitergabe sei sehr gut für Laos als Vorbild geeignet. Nach seiner Rückkehr m?chte er die in Xizang gewonnenen Erfahrungen mit Pers?nlichkeiten aus Kultur und Religion in Laos teilen, um den Austausch und die Zusammenarbeit beider L?nder im Bereich des immateriellen Kulturerbes zu f?rdern.


Kulturelle Verbundenheit: Die Freundschaft zwischen China und Laos bleibt frisch
In diesem besonderen Jahr, dem 65. Jubil?um der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Laos, China zu besuchen und in Xizang vor Ort Recherchen durchzuführen, hatte für Amarin eine ganz besondere Bedeutung.
?In den vergangenen 65 Jahren haben sich Laos und China stets gegenseitig respektiert und unterstützt, was zu einer tiefen Freundschaft geführt hat“, sagte er. Als Buddhist spüre er deutlich, dass die buddhistische Kultur ein wichtiges Band ist, das die Herzen der Menschen beider L?nder verbindet. Die beiden L?nder haben viele Gemeinsamkeiten in religi?sen Lehren und kulturellen Traditionen, was eine solide Grundlage für den Austausch und die Zusammenarbeit bildet.
Amarin betonte, dass die Schicksalsgemeinschaft zwischen Laos und China nicht nur eine wirtschaftliche Win-win-Zusammenarbeit sei, sondern auch ein kulturelles Verst?ndnis und eine Verbundenheit. Kultureller Austausch k?nne die Menschen beider L?nder einander n?herbringen und das Vertrauen st?rken, wodurch die Freundschaft zwischen Laos und China noch fester verankert wird.
?Diese Reise nach Xizang hat mir ein reales, vielseitiges und umfassendes Bild von China gezeigt und mein Verst?ndnis für die chinesische Politik für ethnische Minderheiten und den Kulturschutz vertieft.“
Nach Abschluss der Besichtigungen verabschiedete sich Amarin von uns, sein Gesicht war immer noch von seinem charakteristischen freundlichen L?cheln erhellt. Er sagte, diese Reise nach Xizang habe sehr viele sch?ne Erinnerungen hinterlassen.
?Ich werde dem laotischen Volk von meinen Eindrücken und Erlebnissen in Xizang berichten und hoffe, dass in Zukunft mehr junge Laoten nach China und Xizang kommen k?nnen, um die Freundschaft zwischen Laos und China weiterzutragen. Ich bin auch davon überzeugt, dass die Freundschaft zwischen unseren beiden L?ndern so best?ndig und lebendig bleiben wird wie die Farben auf den Thangka-Bildern – immer frisch und niemals verblassend.“
(Redakteur: Daniel Yang)
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